Checkliste für Yoga-Einsteiger


Meditation, wie auch das gesamte Yogasystem, ist eine Reise zu dir selbst: körperlich, geistig, seelisch. Stelle dich darauf ein. Es gehört etwas Mut und Disziplin dazu. Mut, um etwas Neues auszuprobieren, Disziplin, damit du die unvermeidbaren Anfangsschwierigkeiten und Durchhänger im Laufe der Praxis überstehen kannst.

Soll ich mit oder ohne Yogalehrer üben?

Es gibt unzählige Bücher, CDs, DVDs und Videos auf YouTube, die die Praxis von Yoga und Mediation vermitteln. Um zu starten ist ein qualifizierter Lehrer hilfreich, der dich auf deine etwaigen Haltungsschwächen aufmerksam macht, behutsam korrigiert und vor allem die am besten für dich geeigneten Übungen aussucht und anleitet. Erfahrene Lehrer checken vor Trainingsbeginn deine Motivation und den körperlichen Zustand. In der fortgeschrittenen Übungspraxis kann ein guter Lehrer, dich von Übertreibungen und körperlichen Problemen bewahren. Übermut und falscher Ehrgeiz sind im Yoga nicht hilfreich und widersprechen der Yoga-Philosophie.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Yoga-Praxis?

Yoga ist zu jeder Tageszeit möglich. Um den Tag frisch und ausgeruht zu starten, empfiehlt es sich, am frühen Morgen nach dem Aufstehen 10-15 Minuten zu praktizieren. Viele Yoga-Praktizierende nutzen die Mittagspause zur Entspannung mit Meditation, Atemübungen oder Asanas. Manche Unternehmen stellen sogar entsprechende Räume zur Verfügung. Abends vor dem Schlafengehen sollten beruhigende, nicht den Kreislauf anregende Körper- und Atemübungen oder Meditation praktiziert werden. Wie lange du jeweils üben möchtest, hängt ganz von deinem täglichen Zeitbudget ab.

Wie häufig sollte ich Yoga praktizieren?

Auch das hängt ganz von deinen Bedürfnissen ab. Jeder Tag ist anders, so verhält es sich auch mit unserer geistigen und körperlichen Konstitution. Daher lerne in dich zu spüren, was gerade gut für dich ist. Yoga-Einsteigern ist zu empfehlen zwei Mal pro Woche mit einem Lehrer im Einzeltraining oder Gruppenunterricht zu üben. Darüber hinaus ist es von Nutzen, die gelernten Übungen alleine zu Hause zu repetieren. Achte darauf, dass die Übungen dich kräftigen und nicht schwächen.

Welche Kleidung und Ausrüstung benötige ich?

Bequeme, elastische Sportbekleidung und warme Socken für die Entspannungs- bzw. Meditationsübungen. Wer auch zu Hause üben möchte, benötigt eine rutschfeste Yogamatte. Die Asanas werden barfuß praktiziert, um einen sicheren Stand auf der Matte zu haben. Zum Meditieren ist gerade für Beginner ein Sitzkissen oder eine Meditationsbank hilfreich. Damit wird der Druck auf die Knie im Schneidersitz reduziert. Alternativ ist die Meditation auch auf einem Stuhl sitzend möglich.

Kann ich vor der Yoga-Praxis Nahrung zu mir nehmen?

Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Yoga-Praktizieren sollten wenigstens zwei Stunden liegen, damit beim Training Magen und Darm nicht mit der Verstoffwechselung der Nahrung beschäftigt sind. Bei Umkehrposen wird ein unangenehmer Reflux vermieden, bei dem der Mageninhalt wieder in die Speiseröhre steigt. Stilles Wasser kann beim Training immer griffbereit sein.

Was ist beim Training zu berücksichtigen?

Dank dem Yoga-System verfügen wir über ein hervorragendes Instrumentarium, um dem Alltagsstress und seinen physischen und psychischen Auswirkungen mit Entspannung, Achtsamkeit und körperlicher Fitness begegnen zu können.

Stelle dich auf die Yoga-Stunde innerlich ein, komme nicht abgehetzt in das Training.

Um selbst nicht abgelenkt zu werden, einen ungestörten Trainingsablauf im Studio zu gewährleisten und aus Rücksicht gegenüber allen anderen Teilnehmenden, sollten Smartphones und sonstige elektronische Geräte immer ausgeschaltet sein. Mache dir zum Ziel, dass die Yoga-Stunde ein wichtiger Termin in deinem Terminkalender und eine ungestörte Entspannungszeit ausschließlich für dich selbst ist!

Konkurrenz stellt eine wesentliche Komponente in unserer Leistungsgesellschaft dar. Im Yoga hat der Wettbewerb jedoch keinen Platz. Du praktizierst ausschließlich für dich selbst. Es wird immer jemanden geben, der die Asanas „besser“ beherrscht als du und umgekehrt wirst du mit Fortschreiten deiner Praxis feststellen, dass dir verschiedene Posen mehr gelingen als anderen Menschen. Vergleiche helfen dir auf der Reise zu dir selbst nicht. Der einzige „Maßstab“ bist du selbst.

Spüre bei jeder Übung in dich. Überprüfe dein Befinden nach der Yogastunde: Wie hast du dich vor dem Üben gefühlt? Wie geht es dir nach der Yogapraxis? Nimm die gelassene Grundhaltung mit in den Alltag.

Was kann ich von der Yoga-Praxis erwarten?

Yoga schult dich in Achtsamkeit. Du lernst mit einer bewussten, aufmerksamen, wachen und liebevoll akzeptierenden Grundhaltung tief ins eigene Innere zu schauen und erforschst dich selbst und die Art deines Seins.

Yoga bewirkt

• mehr Bewegung
• ein verändertes Risikoverhalten
• Stressabbau
• Entschleunigung
• einen verbesserten Gemütszustand
• gesteigerte Selbstwirksamkeitswahrnehmung
• Linderung von (Rücken-, Kopf-)Schmerzen
• besseren Schlaf
• Ernährungsumstellung
• eine verbesserte Lebensqualität

Wie gelingt die Transformation der Yoga-Erfahrung in den Alltag?

Fange mit kleinen Schritten an. Schenke deinem Atem Beachtung in den unterschiedlichsten täglichen Situationen. Die gelernten Atemübungen kannst du unauffällig in der Warteschlange an der Supermarktkasse oder im Auto im Verkehrsstau durchführen. Atme tief durch bevor du in ein schwieriges Gespräch gehst.

Versuche in jedem Augenblick dir selbst und deiner Umwelt gegenüber achtsam zu sein. Sei präsent und nimm die Rolle eines neutralen Beobachters ein, indem du deine Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung richtest. Durch das gegenwärtige, nichtwertende Gewahrsein spielen Vergangenheit und Zukunft keine Rolle. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht existent.

Gönne dir Pausen im Alltag.

Viel Freude beim Üben!

Yoga Zentrum Darmstadt
Elisabeth Baender-Michalska






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